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Two more Skyrim fragments

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Apr. 20th, 2016 | 12:34 am

The following are two Skyrim fanfic fragments I wrote down ages ago. I intended to polish, expand or otherwise edit them — perhaps turn them into something resembling a story, even, but I felt they weren't ready to post yet. However, they've been sitting in my metaphorical notebook for a while now, and it's become increasingly clear that I'm not gonna do any of the above, so in the interest of at least publicizing them, here they are.

The first one was written on the 8th of October, 2015 (in other words, about six months ago), in German.

[...]

Die Ruinen der Zwerge breiteten sich endlos vor ihnen aus. Bald durchschritten sie enge und baufällige Korridore, voll von Schutt und Geröll; bald öffneten sich gewaltige Hallen vor ihnen, mit hoch und weit sich schwingenden Freitreppen, deren Enden sich im Dunkel verloren, Thronsäle und Arenen aus verwittertem Stein. Und immer wieder sahen sie uralte und riesige Maschinen, glänzend von rotgoldenem Zwergenmetall, deren Zweck im Dunkel der Zeiten verlorengegangen war. Kristalle in barocken Fassungen schlugen tiefe Schatten, tauchten die Ruinen in ein unwirkliches Licht.

Je tiefer sie kamen, desto heißer wurde es. Der Eingang, halb verborgen inmitten zerborstener Türme und überwuchert von Moos und Flechten, hatte noch unter eine Schneewehe gelegen, und Schnee war auch in den Tunnel gefallen, der dahinter lag. Aber wo anfangs noch ihr Atem in der Luft gehangen hatte wie ungesprochene Worte, da war es jetzt heißer Dampf, der aus hohen Röhren entwich und die Luft erfüllte, ihnen den Schweiß auf die Stirn trieb. Sein schwefliger Geruch ließ ihre Nasen sich kräuseln und legte sich schwer über ihre Zungen und Gaumen wie ein Seidenstrumpf.

Oglala hob wortlos eine Hand; Lydia stoppte, schaute sich dann argwöhnisch um, während die Khajiitfrau ihre Maske zurechtrückte. Das Stahlgesicht war ausdruckslos, aber unter der Maske schnitt sie eine Grimasse und fluchte still; sie hätte sich gerne ausgiebig gekratzt, denn ihr schweißnasses Fell juckte elendig, aber die Ruinen waren gefährlich, und sie wagte nicht, sich diese Blöße zu geben.

Minuten verstrichen, während Lydia geduldig wartete. Endlich war die Drachengeborene zufrieden mit dem Sitz ihrer Maske und gab das Zeichen zum Aufbruch; die beiden Frauen griffen ihre Waffen fester und machten sich erneut auf, gingen gemessenen Schrittes, immer darauf bedacht, keinen unnötigen Laut von sich zu geben. In der Ferne tapperte es; Zwergenspinnen eilten geschäftig umher, und ab und an erklang das metallische Scheppern der patroullierenden Sphärenwächter.

Erst Stunden später gelangten sie an einen Aufzug, eine steinerne Plattform in einem metallenen Käfig, umsäumt von gewaltigen Zahnrädern. Erneut hob Oglala die Hand, machte dann das Zeichen zum Nachtlager, und Lydia nickte; auch sie war müde. Die tieferen Ebenen, noch verborgen im Schoß der Erde, würde einen weiteren Tag auf sie warten, so wie sie bereits Jahrtausende geduldig gewartet hatten.

Später saßen sie verborgen hinter gewaltigen Felsbrocken, die vor Urzeiten von der Decke herabgebrochen waren. Sie hatten kein Feuer gemacht, nur Dörrfleisch und Trockenobst hatte es gegeben; dann schlüpfte Lydia in ihre Bettrolle und legte sich schlafen, während Oglala die erste Wache übernahm. Die Khajiitfrau spähte durch die Sehschlitze ihrer Maske und lauschte, aber nichts regte sich, und Stunden später weckte sie Lydia, die mit einem unterdrückten Gähnen die zweite Wache übernahm, während Oglala nun ihrerseits einschlief.

Nach viel zu kurzer Zeit wurde sie wieder geweckt, und erst das Stück Fleisch vor ihrer Nase bewog sie nach einigem Zögern, sich aus ihrem Lager zu erheben. Das Frühstück blieb schweigend, so wie der vorangegangene Tag ohne Worte geblieben war, aber am Ende küssten sich die beiden Frauen zärtlich; dann setzte Lydia ihren Helm auf, und Oglala legte ihre Maske an. Noch verstauten sie ihre Ausrüstung, dann machten sie sich wieder auf, um noch tiefer in die Ruinen einzudringen.

The second was written about four weeks later, on the 4th of November, also in 2015. It's not connected to the first in any way; Oglala's adventuring with Serana rather than Lydia here, and has returned to a familiar location:

Butterflies danced. It had been years since the ancient wisdom of the Elder Scroll had been revealed at the Ancestral Glade; yet still the tiny wings danced on, flittering in the glade's hot and humid air, oblivious to the outside world with its cares and complexities.

Oglala sighed. She had shed hed armor before descending the final few steps and stepping into the hot volcanic water; now she paused for a moment, allowing the butterflies surrounding her to get used to her presence.

Eventually she moved again, waded deeper into the pools and towards the waterfalls. The water was starting to soaked into her fur and its soft woolly undercoat, but it was a pleasant feeling, and she let out another small sigh.

Serana's words came to her mind again. The vampire had declined the invitation to join her in the glade, instead opting for a wry remark on Oglala's propensity for bathing. It was true, Oglala mused; she really did love bathing. There was something sensual about the water's soft caress, like a lover's embrace, but more than that she also found it relaxing, especially in hot springs, or invigorating, especially in Skyrim's cold, clear rivers and lakes.

She knelt and splashed water over her shoulders, then onto her face, before lying down and submerging herself for a second. The glade's pools were not deep enough for diving, unfortunately; even beneath the waterfalls that had patiently carved away the rock for thosuands of years, the water was barely more than chest-deep.

Oglala let herself float lazily, her eyelids fluttering closed. Moments later a curious butterfly landed on her muzzle, and she grinned before exhaling through her nose, startling the animal and sending it flying back to the swarm. Oglala's whiskers twitched; her nose was one of her most ticklish spots.

Yet the sneeze never came, and eventually she simply relaxed again, drifting for another while. Finally, she yawned hugely, and opened an eye to peer at the sacred trees growing around the ritual stone. Surely a nap in the glade would not be out of order. [...]

It is true, my characters really have a propensity for bathing (not to mention a healthy appetite for both good food, good sex and good sleep). It's moments like the above when it's most obvious that I'm really writing about myself and that Oglala is me; not the way I actually live, but the way I'd like to, by and large.

EDIT, 2016-10-06: posted the first (as "Delving Deep into Dwemer Depths"), but not (yet) the second, on AO3.

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Comments {2}

Kalogrenant

fragments

from: kalogrenant
date: Apr. 19th, 2016 10:54 pm (UTC)
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Dies sind sehr schöne Texte.

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Schneelocke

Re: fragments

from: schnee
date: Apr. 19th, 2016 11:02 pm (UTC)
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Danke! Das freut mich sehr zu hören, gerade aus deinem Germanistenmund.

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