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Seven Skyrim fragments

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Sep. 21st, 2015 | 11:09 am

Sometimes, inspiration strikes. Here's a few fragments of what might be described as fanfic that I wrote tonight, based on Skyrim and my character, Oglala (female khajiit, in case anyone reading this doesn't know her). They're not connected to each other or anything.

Oglala gähnte. Die Khajiitfrau saß auf ihrem Bett, über eine Wasserschale gebeugt, und betrachtete ihr schlaftrunkenes Ebenbild. Unwillkürlich leckte sie ihre Pfoten und fuhr sich damit über ihr Gesicht.

Glockenhelles Lachen erklang hinter ihr. Röte stieg ihr ins Gesicht, und sie drehte sich um; Lydia, die eben noch in der Küche herumfuhrwerkt hatte, stand in der Türöffnung und lächelte. Ihre Zähne blitzten wie Perlen auf einer Schnur.

"In solchen Momenten merkt man, daß du eine Katze bist", sagte sie. Oglalas Augen verengten sich zu Schlitzen, und das nächstbeste Objekt flog in Richtung von Lydia, die dem Handschuh mit einem erneuten Lachen auswich, bevor sie sich wieder ihren Ehefrauenpflichten zuwandte.

Eben noch hatten sie Trolle gejagt, aber der Tag war kurz in der schneebedeckten Einöde von Skyrims Norden, und die Nacht dunkel und kalt. Oglala und Lydia lagen aneinandergekuschelt unter einem Stapel von Pelzen, vor allen Gefahren verborgen in einem versteckten Winkel einer alten Ruine.

Zu Füßen der beiden schlief ein zusammengerollter Husky, die Nase unter dem Schwanz versteckt. Ein leises Jaulen entrang sich ihm; vielleicht träumte er. Auch Lydia schlief bereits. Ihre ruhigen Atemzüge hatten etwas Hypnotisches, und Oglala schloß die Augen und barg ihre Schnauze an Lydias Hals, und bald war sie ebenfalls eingeschlafen.

Das Pflegen der Ausrüstung war das Ärgerlichste am Abenteurerleben. Der Vorgang war ebenso notwendig wie stumpfsinnig: stundenlang mußte jedes einzelne Teil poliert, geölt, und erneut poliert werden, so lange, bis auch die leiseste Ahnung von Rost und die feinsten Andeutungen von Scharten sich aufgelöst hatten wie Rauch vor dem Wind.

Während Lydia die lästige Pflicht mit dem Gleichmut einer Kriegerin erledigte, fluchte Oglala jedesmal wie ein Droschkenkutscher und schwor blutige Rache jedem Banditen, der da wagte, ihren Panzer einzudellen. Lydia schaute nicht auf, aber sie lächelte, während sie den Wetzstein langsam und gemessen über ihre Schwertklinge führte.

"Grrrrrmlbll." So oder ähnlich hätte Lydia das Geräusch niedergeschrieben, das Oglala von sich gab, wenn sie denn hätte schreiben können. Wenn man sie ließ, konnte die Khajiitfrau den ganzen Tag verschlafen; sie zu wecken war jedesmal ein Abenteuer für sich, denn auch im Halbschlaf war sie überraschend treffsicher, und ihre Krallen hatten seit jeher nichts von ihrer Schärfe eingebüßt.

Am Ende war es die Verheißung gebratenes Fleisches, das die Drachengeborene bewog, ihr bequemes Lager zu verlassen. Das Frühstück blieb still; nach all den gemeinsamen Jahren brauchten Lydia und Oglala nur wenig Worte, um einander zu verstehen.

Auch das Anlegen der Rüstung geschah unter Schweigen. Auf wollenes Unterzeug folgten Panzer, Stiefel und Handschuhe von daedrischer Machart, leicht und doch von unvergleichlicher Härte. Im Licht des Tages erschien das Material tintenschwarz; nur in mondloser Nacht oder tief unter der Erde zeigte sich sein mattroter, verderbensschwangerer Schein.

Die geschwärzte eiserne Maske, die die Khajiitfrau so liebte, folgte zum Schluß; nun war sie ganz verhüllt, eine furchteinflößende Erscheinung. Lydia half ihr noch in den Pelz, den sie von den Skaal bekommen hatten: Mantel, Stiefel, Hut und Handschuhe, die Schutz boten vor der Eiseskälte des Winters.

Oglala wartete, während Lydia sich ebenfalls bereitmachte, dann bestiegen die beiden Frauen ihre Wallache und zogen los, und nur die Reste kalter Asche, die bereits unter dem neuen Schnee verschwanden, verrieten, daß sie jemals hiergewesen waren.

Blut spritzte aus dem Halsstumpf des Banditen, als die Rasiermesserklinge von Oglalas Schwert seinen Kopf fliegen ließ, sein Gesicht noch zu einer Maske des Schmerzes verzerrt, während sein nun lebloser Körper in den Straßenschmutz fiel. Karmesin tränkte langsam den Boden, und nur noch das schwere Atmen der Drachengeborenen war zu hören.

Wie im Rausch schaute Oglala sich um; ein halbes Dutzend Straßenräuber lag um sie herum, und unter ihnen Lydias Körper, seltsam gekrümmt und verdreht. Mit einem Schmerzensschrei war Oglala an ihrer Seite, hob ihre Gefährtin in den Armen auf, während sie in die Knie sank, barg sie an sich; legte sie dann wieder auf die Straße, zärtlich fast, löste ihren Helm und versuchte, einen Atemhauch zu finden, der bewies, daß die Nordfrau noch am Leben war.

In ihrem Rucksack fand sie einen Heiltrank. Das Wachssiegel brach unter ihren Fingern, und sie benetzte Lydias Lippen mit der lebensspendenden Flüssigkeit, versuchte, ihr den Trank einzuflößen, ohne sie daran ersticken zu lassen. Am Ende flatterten Lydias Lider, und sie stöhnte. Oglala weinte beinahe, während sie Lydia ein notdürftiges Lager bereitete, vor ausgestandener Angst oder vor Freude, sie wußte es nicht.

Die Räuber blieben unbeachtet liegen, die Gesichter verborgen im Staub der Straße.

Wärme. Wohltuende, entspannende Wärme. Oglala schloß die Augen, während sie langsam in das türkisfarbene Wasser hinauswatete.

Sie blieb stehen, atmete tief ein. Ein Schauer überlief sie; Blackreach war kühl, ein scharfer Gegensatz zu dem See, in dem sie stand. Dampfwirbel stiegen von der stillen Oberfläche auf, verblassten dann wie Phantasmen. Oglala kniete sich in das milchige Wasser; sein seltsam mineralischer Duft füllte ihre Nase, und der Sand unter ihren Füßen war geschmeidig wie Seide.

Aus einem Impuls heraus griff sie nach unten, brachte eine Handvoll Sand an die Wasseroberfläche. Er war fein und schwarz, wie zerstoßene Mitternacht, die durch ihre Finger glitt.

Sie schloß wieder die Augen und gab sich ganz den Gefühlen hin, die ihren Körper durchströmten. Es fiel ihr nicht leicht, sich zu entspannen; ohne Rüstung, ohne Waffe war sie verwundbar. Aber sie hatte die Falmer ausgemerzt, die durch Blackreach zogen, hatte alle Automaten der Zwerge unschädlich gemacht, und Lydia stand zusätzlich Wache an dem See, in dem sie nun schwamm.

Sie seufzte; erst jetzt wurde ihr klar, wie angespannt sie gewesen war. Sie wusch sich gründlich, dann ein zweites Mal, dann ein drittes, und wußte, daß es nicht nur um das Blut ging, das ihr Fell verklebt hatte, sondern auch um die Erinnerungen, die sie sich in sich trug. Um diese loszuwerden, hatte sie die Unwirklichkeit von Blackreach aufgesucht, wo Skyrim und sein Bürgerkrieg nur ein ferner Traum schienen.

Ein entferntes Zischen holte sie in ihren Körper zurück. Irgendwo trat Dampf aus einem Ventil aus; die alten Maschinen der Zwerge verrichteten ihr geheimnisvolles Werk. Oglala tauchte in dem stillen See unter, und schwamm dann langsam hin und her, und lauschte den fernen Echos, die die gewaltigen Hallen von Blackreach erfüllten.

"I hope some day we'll get to know each other better."

Der Satz war beiläufig gewesen, aber nun fand sich Ulundil plötzlich Auge in Auge mit der hochgewachsenen Kriegerin, die er angesprochen hatte, als sie ihm die Zügel ihres Pferdes in die Hand gedrückt hatte. Sie trug eine schwarze Rüstung und eine respekteinflößende Maske, und gegen seinen Willen verzog sich sein Gesicht zu einem erschreckten Grinsen, als sie nun auf ihn herabschaute. Einen Moment lang fragte er sich in Panik, ob sie ihn töten würde.

Aber als sie antwortete, war ihre Stimme freundlich; fast meinte er, Belustigung zu hören, als sie erwiderte, "Ich erwarte dich heute Nacht in Hjerim. Komm' allein." Er nickte nur, und bevor er seine Sprache wiederfand, war sie verschwunden.

Der Tag zog sich quälend hin, aber endlich kam der Abend, und unter einem Vorwand machte Ulundil sich in die Stadt auf, während seine Frau bei den Ställen blieb. Hjerim lag im besten Viertel, nahe beim Palast des Jarls, aber in der Abgeschiedenheit schattiger Gärten; die wenigen Passanten, die noch unterwegs waren, ignorierten den Altmer geflissentlich.

An Hjerim angekommen, klopfte er. Die Kriegerin öffnete selbst die Tür und hieß ihn eintreten. Sie trug immer noch ihre Rüstung und die Maske, und als die Tür hinter ihm ins Schloß fiel, schluckte Ulundil erneut, aber bald schon zeigte sie ihm Dinge, die er nicht für möglich gehalten hatte, und ihr Stöhnen hallte durch das Haus, bis er vor Erschöpfung in ihren Armen zusammenbrach.

Apologies for not translating these, or editing them.

EDIT, 2016-09-09: posted on AO3.

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Comments {14}

Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 23rd, 2015 12:59 am (UTC)
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Hast du je längere Geschichten geschrieben? Mir kommt es, du wärst ein guter Schriftsteller. :)

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 23rd, 2015 09:32 am (UTC)
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Danke. :)

Nein, habe ich nicht. Ich bin nicht gut darin, eine Handlung sich entwickeln zu lassen — ich kann gut Situationen beschreiben, Momentaufnahmen, bei denen sich die Erzählzeit ausdehnt, während die erzählte Zeit auf einen Augenblick beschränkt bleibt, aber ob das für einen Roman oder eine längere Geschichte ausreichen würde... wer weiß. :P

Ich habe gerade vor ein paar Tagen gedacht, daß Schreiben für mich wie Photographie ist: ich erschaffe ein Bild, vielleicht einen Filmschnipsel, der immer noch einen Moment einfängt, aber keinen (längeren) Film. Ich zeige eine Situation, aber nicht einen Vorgang, wo über längere Zeit etwas geschieht. Auch die Idee, die ich mal hatte, Klangschnipsel zu sammeln, ist im Prinzip dasselbe, nur wieder in einem anderen Medium (Klang statt Bild, oder Text).

Vielleicht habe ich auch einfach nur Angst, daß mir die Kreativität fühlen würde. Mal ganz ehrlich, wo bekommen Leute eigentlich Ideen für Romane her? Es muß ja in einem Roman etwas passieren — eine Geschichte muß da sein. Und woher kommt die eigentlich? (Ich habe Autoren sagen hören, daß sie aus ihrem eigenen Leben schöpfen und Situationen, Orte, und Leute, die sie selbst getroffen haben, literarisch verarbeiten. (In Rezensionen heißt es dann, ein Roman trüge "autobiographische Züge", wenn es sehr offensichtlich ist.) Aber ich weiß nicht, ob ich das wollte, und ich weiß auch nicht, ob mein eigenes Leben so etwas überhaupt hergibt.)

Und es würde mir auch nicht ausreichen, etwas zu schreiben, was keine wirklich Bedeutung hat. Nimm' zum Beispiel Fantasy; "Held zieht aus, erschlägt Monster und Drachen, findet Gold und rettet eine schöne Prinzessin, und alles ist wieder gut, zumindest bis zum nächsten Band" mag für ein Buch ausreichen, daß man auf einer Reise liest, um sich die Zeit zu vertreiben, aber was ist die Motivation? Was ist der innere Kern der Geschichte? Warum passieren die Dinge so, wie sie es tun, und nicht ganz anders?

Tolkien hat im Zusammenhang mit Fantasy über die "innere Folgerichtigkeit" einer Welt gesprochen; es ist egal, ob es da Magie und andere Dinge gibt, die in der Realität nicht vorkommen können, solange die Welt in sich stimmig und konsistent ist. Man könnte vielleicht sagen, daß die Geschichte selbst, die Handlung, auch einen "inneren Folgezwang" besitzen muß. Es muß etwas dahinterstehen, sonst ist es nur "a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing".

Ich denke gerade an z.B. Tad Williams "Dragonbone Chair"-Trilogie (oder Quadrologie, auf Deutsch). Das ist im Prinzip die Geschichte einer inneren Entwicklung, die sich in einer korrespondierenden äußeren Entwicklung wiederspiegelt; die Geschichte einer Mannwerdung. Und das ist interessant. (Natürlich ist das nicht der einzige Subtext des Buches.)

Ich denke auch an eine Bemerkung, die der Schriftsteller Sjón einmal bei einer Autorenlesung gemacht hat, als er gefragt wurde, ob er es je schwierig fände zu schreiben. Er sagte nein, daß wäre nicht so; schwierig wäre es nur, zu kürzen und alles Unnötige aus einem Roman zu entfernen. Man sagt ja, daß Perfektion erst dann erreicht ist, wenn nichts mehr da ist, was weggenommen werden kann, und das merkt man in seinen Romanen. Sein Schreiben ist unglaublich verdichtet und intensiv.

Ich will mich natürlich nicht an solchen Autoren messen. Aber wenn ich überlege, eine längere Geschichte zu schreiben... dann frage ich mich nicht nur, was in dieser Geschichte passieren würde, sondern auch, warum es passieren würde, und in der Tat müsste. Was für eine Geschichte würde ich wirklich erzählen wollen?

Alles in allem ist es wohl dasselbe wie immer. Ich habe himmelhohe Ansprüche, traue mir aber vielleicht mal 1% von dem zu, was ich tatsächlich kann. Naja, vielleicht schreibe ich irgendwann mal etwas Längeres, wir werden sehen.

Vielen Dank nochmal. :)

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 23rd, 2015 11:29 pm (UTC)
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Dann vielleicht kurze Geschichten? Eine gute Geschichte muss nicht unbedingt lang oder kompliziert sein. Zumindest käme es auch nicht so schwierig oder überwältigend vor.

Ich überlege mich mal auch, einen Roman oder so etwas zu schreiben. Obwohl ich mich über meine Fähigkeit fürs Schreiben nicht immer sicher fühle, muss ich einfach daran denken, dass "50 Shades of Grey" ein Bestseller war. XD

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 23rd, 2015 11:44 pm (UTC)
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Ja, aber auf das Niveau wollen wir uns dann wohl doch nicht begeben, nicht wahr. ;)

Kurzgeschichten – oder kurze Geschichten – wären schon eine Überlegung wert. Wenn ich eine Idee habe, schreibe ich sie auf jeden Fall nieder.

(Re: Geschichten und ihre tiefere Bedeutung, ich habe übrigens auch noch gedacht, daß das ein Grund ist, warum Michael Endes "Unendliche Geschichte" ein gutes Buch war (auch wenn der Autor manchmal recht dick aufträgt), und warum der Film das Niveau des Buches nicht erreicht hat. Es ist zwar eine fantastische, ausgesprochen phantasievolle Geschichte, aber eben nicht nur das.)

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 24th, 2015 03:12 am (UTC)
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Ich finde, ich kann die Gespräche der Figuren gut ausdenken. Es kann mir aber etwas schwierig fallen, Szenen ausführlich zu beschreiben, besonders wenn es sich um ein Raumschiff oder so etwas handelt (ich bin kein Techie).

Man muss sich fragen, wieviele Details nötig sind - man wollte sich auf jeden Fall nicht in Einzelheiten verlieren. Einige wegzulassen kann Wert haben. Das vereinfacht den Prozess.

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 24th, 2015 09:58 am (UTC)
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Ja, das kann ich verstehen. Andererseits — solange es keine Raumschiffe sind, die jetzt schon real existieren, kannst du ja immer sagen, daß sie halt einfach so sind. Das ist so ein bißchen wie Magie in einem Fantasybuch; wenn jemand sagt, "Magie funktioniert aber nicht so", kannst du einfach sagen, "in meiner Welt schon".

Und ja, das stimmt wohl. Das ist wieder "perfection isn't reached when there's nothing left to add, but when there's nothing left to take away". Man muß das Unnötige weglassen — aber eben auch nicht zuviel, denn es muß ja trotzdem genug übrigbleiben, um dem Leser eine Vorstellung von der Szene zu geben.

Das Wichtigste ist sowieso, daß es einem selber gefällt, was man erschafft.

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 24th, 2015 06:29 pm (UTC)
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Hast du schon irgendwelche Kurzgeschichten geschrieben? Ich habe schon einige fanfics geschrieben, aber nicht sehr viel.

Edited at 2015-09-24 06:30 pm (UTC)

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 24th, 2015 07:31 pm (UTC)
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Nicht wirklich. So ein bißchen Skyrim Fanfiction halt, aber nur solche Fragmente und textuelle Momentaufnahmen; nichts, was eine Handlung hätte, keine Geschichte im üblichen Sinne.

Für was (i.e. welches Franchise) hast du Fanfiction geschrieben?

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 24th, 2015 08:55 pm (UTC)
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Ich habe ein paar Geschichten zur Serie Swat Kats geschrieben. Eine heisst "Duck Disturbances." Die ist (absichtlich) etwas doof, aber ich habe sie nur zum Spass geschrieben. Die ist nicht ernst zu nehmen. :)

https://www.fanfiction.net/u/4276355/Mikazo

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 24th, 2015 10:06 pm (UTC)
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Ah, cool. :) Swat Kats kenne ich leider gar nicht.

Übrigens, mit "doof" meinst du wahrscheinlich "silly", oder? Das würde ich eher als "albern" übersetzen; "doof" bedeutet eher "stupid, asinine", oder auch "dumb" (in dem Sinne, daß einem etwas, was man doof findet, nicht gefällt).

Meine Autorenseite auf fanfiction.net ist übrigens https://www.fanfiction.net/u/6466367/oglalaskyrim , aber da gibt's nichts, was hier nicht auch gepostet wurde.

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 24th, 2015 11:50 pm (UTC)
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Achso, danke. ^^ Einige Begriffe lassen sich nicht immer leicht übersetzen.

Obwohl es kann Spass machen, Fanfictions zu schreiben, möchte ich ehrlich gesagt eine eigene Geschichte ausdenken. Es ist viel herausfordernder, als die Handlung von einer anderen Serie abzuleiten. Übrigens bin ich mir nicht ganz sicher, wie oft Fanfictions eigentlich gelesen werden. Als ich meine veröffentlicht habe, habe ich nur ein paar Kommentare bekommen. Zum grössten Teil lese ich Fanfictions allerdings nicht oft.

Es lässt sich fragen, wie eine originelle Geschichte am besten gefördert wird. Egal wie gut geschrieben sie sein mag, braucht man Leser, die Interesse daran hätten.

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 25th, 2015 10:08 am (UTC)
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Ja, "silly" is so ein Wort. Ich finde auch "albern" nicht ganz treffend, weil es einen etwas negativen Beiklang hat, aber was besseres weiß ich nicht. Manche Dinge würde man einfach mit einer anderen grammatikalischen Struktur übersetzen: "he's just being silly", "er macht nur Spaß", oder so.

Was für ein Genre würdest du schreiben, wenn du eine ganz eigene Geschichte schreiben würdest? Fantasy, Science-Fiction, Krimi, ...?

Übrigens bin ich mir nicht ganz sicher, wie oft Fanfictions eigentlich gelesen werden. Als ich meine veröffentlicht habe, habe ich nur ein paar Kommentare bekommen.

Naja, immerhin ein paar! Und Leute lesen Fanfiction sicherlich auch häufig, ohne zu kommentieren; ich mache das zumindest.

Ich habe auch mal einen interessanten Kommentar dazu gelesen, von einer Tänzerin, die ein Buch geschrieben hatte und dann hinterher sagte, sie wüßte nicht, wie Autoren das aushalten würden. Wenn sie tanzte, sagte sie, dann wüßte sie immer sofort, ob sie richtig oder falsch machte; ihr Körper würde ihr das sagen, und auch das Publikum. Beim Bücherschreiben dagegen würde man ein Jahr lang arbeiten und dann etwas abliefern, was im Prinzip in einem schwarzen Loch verschwindet — natürlich gibt es ein paar Kritiken, wenn man Glück habt, aber was die meisten echten Leser denken, weiß man einfach nicht. Sie fand das unerträglich.

Ich kann das verstehen; das ist etwas, was mich auch am Schreiben stört. Man hat sozusagen die Wahl zwischen dem Teufel und Beelzebub; entweder liest niemand, was man schreibt, oder die Leute lesen es, aber man weiß nicht, was sie gedacht haben. Vielleicht haben sie's gemocht, vielleicht fanden sie's schrecklich, man kann es nicht sagen.

So oder so gilt dann "kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich". :P

Wahrscheinlich hilft es, wenn man für sich selbst schreibt und nicht für andere. (Was natürlich dann die Frage aufwirft, warum man überhaupt den Aufwand auf sich nimmt, das Geschriebene dann zu veröffentlichen, und sei's im Internet.) Oder auf der anderen Seite hilft es vielleicht, wenn man für Geld schreibt, als Profi — dann kann man immer sagen, solange der Rubel rollt, wird man offensichtlich gemocht, und selbst wenn nicht, non olet. Die Leute dürfen deine Bücher Scheiße finden, solange sie sie nur kaufen. :)

Aber ich bin weder Profi, noch bin ich so abgebrüht, daß ich mich gar nicht dafür interessiere, was andere von meinem Geschreibe halten. Ein bißchen positive Rückmeldung wäre schon schön, da gebe ich dir recht.

Es lässt sich fragen, wie eine originelle Geschichte am besten gefördert wird. Egal wie gut geschrieben sie sein mag, braucht man Leser, die Interesse daran hätten.

Das ist auch so eine Frage. Ich denke, man muß viel Glück haben; man muß auch am Ball bleiben und es immer wieder versuchen, bis es klappt, und man muß schamlos sein in der Eigenpromotion. In der heutigen Zeit hilft es sicherlich auch, mit seinen Lesern auf Plattformen wie fanfiction.net oder Sofurry oder so zu interagieren.

Aber das ist auch eher etwas für Profis und Leute, die um jeden berühmt werden wollen. Soviel Aufwand will ich zumindest da gar nicht betreiben; es gibt dann doch Wichtigeres im Leben. ;)

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Mikazo

(no subject)

from: mikazo
date: Sep. 27th, 2015 08:29 pm (UTC)
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Wahrscheinlich würde ich etwas im Rahmen von Sci-Fi schrieben. Bisher habe ich aber keine gute Handlung ausgedacht. Wie du schon darauf hingewiesen hast, ist es etwas sinnlos, etwas zu schrieben, was schon ziegmal geschrieben wurde.

Ich kann es verstehen, wenn jemand etwas für sich selbst schreibt. Es stört mich aber, wenn eine sehr gute Idee kein Publikum findet, und unbekannt bleibt. Die Idee zu finden und zu verwirklichen ist eine Sache, sie bekannt zu machen ist etwas ganz anders.

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Schnee

(no subject)

from: schnee
date: Sep. 27th, 2015 09:53 pm (UTC)
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Das stimmt schon, aber wo zieht man die Grenze? Eine Geschichte auf fanfiction.net zu stellen, auf LJ zu posten oder so ist eine Sache; viel Aufwand zu treiben, um sie zu promoten, eine andere.

Letzten Endes hat man ja nur 24 Stunden pro Tag, und man lebt nicht ewig — also denke ich schon, daß es wichtig ist, daß man sich klar wird, was man wirklich machen will. Schreiben ist ja gut, wenn es einem Spaß macht, aber man kann auch viel Aufwand für eine Sache.. naja, aufwenden, ohne daß es am Ende gerechtfertigt ist.

Ich merke das oft, z.B. mit LJ. Ich wende doch recht viel Zeit dafür auf, und manchmal frage ich mich — wofür eigentlich?

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